lieblich

Samstag, 23. Juli 2005

Schleierhaftes

Glänzend dein Haar,
silbrig, der Pfad deiner Worte,
hell eine Augen,
brennend wie Feuer.

Dein Licht berechend in mein Dunkel fällt,
meine Schatten vertreibend,
den Schleier löst, der einst mich dir verwehrte.

Nun Stille,
eine Träne, einsam,
allein auf ihrem langen Weg,
langsam schon vertrocknend in der Vergangenheit.
Sie ist gefallen,
gefallen, in das Nichts,
das Nichts des Lebens,
welches plötzlich und unverhohlen kam
und einen neuen Schleier wob,
der nicht mehr zu lichten war.


- Altes ungeschehen machen -

Nein!


Dieser lässt nichts zu,
denn er ist nun tiefer und stärker gewebt,
gewebt aus dem Verlust.
Grabtuch für die Liebe von zwei Seelen,
die sich kannten, mochten , und liebten.



Copyright by: Julian Voßkämper

Dienstag, 3. Mai 2005

sommergarten

jaja, mir passieren leider auch ab und an solche verliebtheitsausrutscher.

gib mir deine hand, komm mit
lass sinken deine lider
und betritt mit mir
den sommergarten
jetzt und immer wieder

milder wind schleicht leise
durch die zweige
feige flüchtet eine meise

aus fernen fenstern violinen
müde bienen fliegen heim

irgendwo
wird auch gesungen
die gedanken und die zärtlich-zarten
worte tanzen engumschlungen
hier in unsrem sommergarten

kätzchen schmiegen zärtlich sich an deine
und an meine nackten beine
liebe ringsum blüht in allen farben

alles leben
alles fühlen
alles fliesst in melodie

ein ort, den niemand sonst betritt
ein ort für uns allein

ich werde auf dich warten
seelig summend unsre lieder
hier in unsrem sommergarten
meine liebe
jetzt und immer wieder

Zum Geleit

Willkommen im Dichterland, namenloser Gast.
Wenn Sie selbst hier dichten möchten, wenden Sie sich bitte an eine der freundlichen Kolleginnen am Empfang.

Suchet, so werdet ihr finden.

 

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Hallo. die letzten Kommentare...
Hallo. die letzten Kommentare hier sind ja schon ein...
Cecilie Brenndorff - 28. Dez, 15:12
Huch...
sonst wurde ich doch immer benachrichtigt, wenn hier...
Blasebalg - 6. Okt, 09:46
aber hallo!
es gibt sie noch schön
freilich - 20. Sep, 11:32
Lebenszeichen
Meine Seele ist wund. Bald bricht sie, wie ein dürrer...
Blasebalg - 18. Aug, 17:57
Danke.....!! Übrigens...i mmer...
Danke.....!! Übrigens...i mmer wenn mich einer siezt...
Schattenlos - 10. Mai, 15:17

Wenn Sie es genau wissen wollen:

Das Dichterland gibt es seit 7085 Tagen, und zuletzt gedichtet wurde am Dienstag, 28. Dezember 2010, 15:12.

Credits

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