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    <title>dichterland</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>freilich</dc:publisher>
    <dc:creator>freilich</dc:creator>
    <dc:date>2006-08-18T15:57:06Z</dc:date>
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    <title>dichterland</title>
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  <item rdf:about="http://dichterland.twoday.net/stories/2547362/">
    <title>Lebenszeichen</title>
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    <description>Meine Seele ist wund.&lt;br /&gt;
Bald bricht sie, wie ein dürrer Zweig&lt;br /&gt;
Einfach so.</description>
    <dc:creator>Blasebalg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dichterland.twoday.net/topics/seelisch&quot;&gt;seelisch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Blasebalg</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-18T15:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dichterland.twoday.net/stories/1751055/">
    <title>Keine Zeit?</title>
    <link>http://dichterland.twoday.net/stories/1751055/</link>
    <description>Keiner reimt an dieser Stelle,&lt;br /&gt;
nicht mal kurz und auf die Schnelle.&lt;br /&gt;
Die Leser schauen nur was steht,&lt;br /&gt;
in diesem Blogg und wie&apos;s so geht.</description>
    <dc:creator>immo de</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dichterland.twoday.net/topics/seltsames&quot;&gt;seltsames&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 immo de</dc:rights>
    <dc:date>2006-03-27T07:08:56Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dichterland.twoday.net/stories/1038469/">
    <title>Ehrliche 12 Millionen</title>
    <link>http://dichterland.twoday.net/stories/1038469/</link>
    <description>Selbst ist man des Glückes Schmied!&lt;br /&gt;
denkt sich der Max und geht rapid&lt;br /&gt;
in die nächste Post hinein&lt;br /&gt;
und holt sich einen Lottoschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Augen der Postlerin,&lt;br /&gt;
macht er seine Kreuzchen hin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28, so alt bin ich,&lt;br /&gt;
diese Zahl lässt mich nicht im Stich.&lt;br /&gt;
8 Jahre Schule, die ja wichtig,&lt;br /&gt;
sind sicher auch im Lotto richtig.&lt;br /&gt;
Mit 16 wurde ich zum Mann,&lt;br /&gt;
und zeigte her, was ich gut kann.&lt;br /&gt;
Mit 20 schon mein eigner Boss,&lt;br /&gt;
großes Büro im Erdgeschoss&lt;br /&gt;
von meinem 3 stöckigen Haus&lt;br /&gt;
10 Arbeiter gehen ein und aus.&lt;br /&gt;
Als Zusatzzahl nehm ich geschwind, &lt;br /&gt;
die 12, die zu gewinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dem Gefühl  Das Geld ist mein&lt;br /&gt;
steckt er sich den Zettel lächelnd ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er geht nach Haus und denkt sich: fein!&lt;br /&gt;
Bald wird mein Konto voller sein!&lt;br /&gt;
Und mit viel Geld auf meiner Bank,&lt;br /&gt;
kommen auch Frauen, Gott sei Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher noch an Mutters Saum&lt;br /&gt;
sieht er sich nun schon im Traum &lt;br /&gt;
als begehrter Junggeselle&lt;br /&gt;
der sich manchmal auf die Schnelle&lt;br /&gt;
ein Häuschen kauft, oder auch zwei,&lt;br /&gt;
Frauen und Butler schon dabei.&lt;br /&gt;
Swimmingpool und Autos sind auch inkludiert,&lt;br /&gt;
Essen wird auf goldenen Tellern serviert.&lt;br /&gt;
So hielt er gerne Residenz,&lt;br /&gt;
fern von Armut und Abstinenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum sitzt er da, jetzt, ganz gespannt,&lt;br /&gt;
den Lottoschein fest in der Hand.&lt;br /&gt;
Es folgen schon die ersten Zahlen&lt;br /&gt;
und er erleidet Höllenqualen&lt;br /&gt;
Denn großer Ärger macht sich breit:&lt;br /&gt;
die Richtigen sind nur zu zweit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach hätt´ ich doch nur nicht gelogen&lt;br /&gt;
schimpft er, und fühlt sich doch betrogen&lt;br /&gt;
Ich bin doch nun schon 31,&lt;br /&gt;
nur war ich mit dem Zählen schleißig&lt;br /&gt;
Und diese eine Ehrenrunde&lt;br /&gt;
war auch nur wegen Erdenkunde.&lt;br /&gt;
Die braucht doch keiner, bitte sehr,&lt;br /&gt;
und Schule fiel mir nun mal schwer!&lt;br /&gt;
Ich arbeite auch mit 11 Kollegen,&lt;br /&gt;
mein eigner Boss, haha, von wegen!&lt;br /&gt;
3 Stöcke hat unser Haus, das stimmt,&lt;br /&gt;
doch für Mutter, Schwester, ich und Kind&lt;br /&gt;
ist eine Wohnung dort zu klein,&lt;br /&gt;
ach könnt ich nur alleine sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er seufzt und denkt:na immerhin,&lt;br /&gt;
weiß keiner, dass ich Jungfrau bin!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Moral von der Geschicht:&lt;br /&gt;
Lügen soll man nun mal nicht!</description>
    <dc:creator>dori</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dichterland.twoday.net/topics/humoristisches&quot;&gt;humoristisches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 dori</dc:rights>
    <dc:date>2005-10-07T08:09:34Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dichterland.twoday.net/stories/955934/">
    <title>Konkrete Pösie -2-</title>
    <link>http://dichterland.twoday.net/stories/955934/</link>
    <description>&lt;b&gt;Wurstverpackungsgedicht.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gepökelt, geformt, gegrillt und geschnitten&lt;br /&gt;
hauchdünn geschnitten für noch mehr Geschmack&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verzuckerung ist kein verderb</description>
    <dc:creator>Blasebalg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dichterland.twoday.net/topics/Haiku+und+Co&quot;&gt;Haiku und Co&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Blasebalg</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-07T07:35:22Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dichterland.twoday.net/stories/953650/">
    <title>Konkrete Pösie -1-</title>
    <link>http://dichterland.twoday.net/stories/953650/</link>
    <description>&lt;i&gt;Ich weiß nicht, ob irgendjemand außer Frau Wanderluder und mir auf konkrete Pösie steht, aber den Versuch ist es wert. Konkrete Pösie sind lyrische Werke, meist Kurz- und Kürzestformen, die häufig ungewollt oder nur halb gewollt entstehen. Ach, gucken Sie einfach selbst.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KÜHLEN, SCHMIEREN, &lt;br /&gt;
SPÄNE TRANSPORTIEREN</description>
    <dc:creator>Blasebalg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dichterland.twoday.net/topics/Haiku+und+Co&quot;&gt;Haiku und Co&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Blasebalg</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-06T09:28:24Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dichterland.twoday.net/stories/883894/">
    <title>Aus gegebenem Anlass</title>
    <link>http://dichterland.twoday.net/stories/883894/</link>
    <description>Aus gegebenem Anlass - nämlich einer Postzustellung, in der mir mitgeteilt wurde, dass mein Gedicht &quot;Reise, ein Traum&quot; zu den prämierten Einsendungen gehört und man mir aufgrund dessen ein schönes Buch von Friedrich von Schiller zukommen ließ - aus ebendiesem Anlass stell ich es hier rein, auch wenn es das Gedicht bereits in meinen Anfangszeiten in meinem Blog zu lesen gab.&lt;br /&gt;
Der Wettbewerb war ausgeschrieben von der Bibliothek deutschsprachiger Gedichte, die jedes Jahr eine umfangreiche Anthologie herausgibt, die ein paar Tausend der vielen Tausend Einsendungen beinhaltet. So gesehen freut mich der Preis natürlich umso mehr.&lt;br /&gt;
Und los gehts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reise ein Traum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reise in die Tiefe&lt;br /&gt;
deiner Augen trüg im Geiste&lt;br /&gt;
all mein Sinnen und beliefe&lt;br /&gt;
sich auf sattes Fühlen, dreiste&lt;br /&gt;
Wünsche, die sich dort erfüllten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stürzt mich mutig in die Wogen&lt;br /&gt;
deiner Meere. Es befühlten&lt;br /&gt;
sich zwei Geister: Angezogen,&lt;br /&gt;
vielleicht gänzlich aufgesogen&lt;br /&gt;
tief hinab bis zu den Gründen&lt;br /&gt;
ihrer Leben, Seelenpfründen.&lt;br /&gt;
Und fern ahnten sie das Tosen&lt;br /&gt;
jener Stürme, richtungsweisend?&lt;br /&gt;
Suchten doch des Wassers losen&lt;br /&gt;
Halt! Und Wellen brächen reißend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was, wenn mich mein ich verließe&lt;br /&gt;
gleichsam eines Strudels Saugen?&lt;br /&gt;
Wärs denn klug ich unterließe&lt;br /&gt;
(töricht wohl und zugleich weise)&lt;br /&gt;
dieses Träumen und die Reise&lt;br /&gt;
in die Tiefe deiner Augen.</description>
    <dc:creator>freilich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dichterland.twoday.net/topics/Lyrikwettbewerbe&quot;&gt;Lyrikwettbewerbe&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 freilich</dc:rights>
    <dc:date>2005-08-07T17:20:44Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dichterland.twoday.net/stories/865752/">
    <title>warm II</title>
    <link>http://dichterland.twoday.net/stories/865752/</link>
    <description>Grillenzirps im Ohr&lt;br /&gt;
Toskana im Siegerland?&lt;br /&gt;
Sommer lässt hoffen</description>
    <dc:creator>Wanderluder</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dichterland.twoday.net/topics/Haiku+und+Co&quot;&gt;Haiku und Co&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Wanderluder</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-28T15:02:29Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dichterland.twoday.net/stories/855715/">
    <title>Schleierhaftes</title>
    <link>http://dichterland.twoday.net/stories/855715/</link>
    <description>Glänzend dein Haar,&lt;br /&gt;
silbrig, der Pfad deiner Worte,&lt;br /&gt;
hell eine Augen,&lt;br /&gt;
brennend wie Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Licht berechend in mein Dunkel fällt,&lt;br /&gt;
meine Schatten vertreibend,&lt;br /&gt;
den Schleier löst, der einst mich dir verwehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun Stille,&lt;br /&gt;
eine Träne, einsam,&lt;br /&gt;
allein auf ihrem langen Weg,&lt;br /&gt;
langsam schon vertrocknend in der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
Sie ist gefallen,&lt;br /&gt;
gefallen, in das Nichts,&lt;br /&gt;
das Nichts des Lebens,&lt;br /&gt;
welches plötzlich und unverhohlen kam&lt;br /&gt;
und einen neuen Schleier wob,&lt;br /&gt;
der nicht mehr zu lichten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-   Altes ungeschehen machen   -                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser lässt nichts zu,&lt;br /&gt;
denn er ist nun tiefer und stärker gewebt,&lt;br /&gt;
gewebt aus dem Verlust.&lt;br /&gt;
Grabtuch für die Liebe von zwei Seelen,&lt;br /&gt;
die sich kannten, mochten , und liebten.                                    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Copyright by:  Julian Voßkämper</description>
    <dc:creator>Julian Voßkämper</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dichterland.twoday.net/topics/lieblich&quot;&gt;lieblich&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Julian Voßkämper</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-23T12:25:06Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dichterland.twoday.net/stories/855622/">
    <title>Vampir</title>
    <link>http://dichterland.twoday.net/stories/855622/</link>
    <description>Der Schatten der ins Mondlicht tritt,&lt;br /&gt;
bedeckt vom Grab der Einsamkeit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
begleitet von der Quelle alles Bösen,&lt;br /&gt;
genährt vom Kuss des Todes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe, verführt, &lt;br /&gt;
von dem Blitzen  dieserMacht&lt;br /&gt;
und dem Tode ewig verfallen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Copyright by:  Julian Voßkämper</description>
    <dc:creator>Julian Voßkämper</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dichterland.twoday.net/topics/duesteres&quot;&gt;duesteres&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Julian Voßkämper</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-23T11:19:54Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dichterland.twoday.net/stories/807755/">
    <title>schreibblockade, die x-te</title>
    <link>http://dichterland.twoday.net/stories/807755/</link>
    <description>was gäb ich für chaos im kopf, für gekrächze&lt;br /&gt;
aus tausenden schnäbeln von tausenden krähen     &lt;br /&gt;
die heiser und stimmbrüchig sind, denn ich lechze&lt;br /&gt;
nach grässlichkeit-ultra, es soll mir ergehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie einem, der tagelang pressluftbehämmert&lt;br /&gt;
und flugzeugbedonnert durch höllistan schlendert &lt;br /&gt;
und hofft, dass am ende ihn ausgleich erdämmert,&lt;br /&gt;
sein phlegma in grelles erwachen verändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die stille, die wir sonst so ehren&lt;br /&gt;
weil man mehr in ihr versteht&lt;br /&gt;
kann, wenn sie zu gross gerät&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nicht nur fördern, kann auch mindern&lt;br /&gt;
kann auch hemmen, kann zerstören&lt;br /&gt;
und am keimen, wachsen hindern</description>
    <dc:creator>livian</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dichterland.twoday.net/topics/musenlos&quot;&gt;musenlos&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 livian</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-01T06:41:25Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dichterland.twoday.net/stories/803745/">
    <title>beginnt poesie dort, wo intelligenz endet?</title>
    <link>http://dichterland.twoday.net/stories/803745/</link>
    <description>ich bin ein riesenhaufen scheiße&lt;br /&gt;
das schrei ich laut und denk mir leise&lt;br /&gt;
dass doch die andern viel mehr stinken&lt;br /&gt;
- in ihrer duselei versinken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
natürlich ist es schön zu schreiben&lt;br /&gt;
doch manches mal könnt man glatt speiben&lt;br /&gt;
wenn über trauer, sehnsucht, liebe&lt;br /&gt;
und über übertriebne triebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
berichtet wird, konzept- und sinnfrei,&lt;br /&gt;
chaotisch, arme wortkonstrukte&lt;br /&gt;
und sich nichts reimt&lt;br /&gt;
dafür aber&lt;br /&gt;
das saftige grün der nacht&lt;br /&gt;
asphaltbehaftet, staubbetropft&lt;br /&gt;
in den starken armen&lt;br /&gt;
der zeit,&lt;br /&gt;
rückwärtslaufend, kirchturmgeläute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus dem zusammenhang gerissen&lt;br /&gt;
so treten diese oft zu tage&lt;br /&gt;
wie gerne würd ich den müll missen&lt;br /&gt;
es stellt sich mir nur eine frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was soll der scheiß?</description>
    <dc:creator>HumanaryStew</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dichterland.twoday.net/topics/lieblos&quot;&gt;lieblos&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 HumanaryStew</dc:rights>
    <dc:date>2005-06-29T18:47:49Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dichterland.twoday.net/stories/800154/">
    <title>Dichter am Sommer</title>
    <link>http://dichterland.twoday.net/stories/800154/</link>
    <description>Es steht die Luft, die Julia schwitzt&lt;br /&gt;
am Schreibtisch mit der Arbeit sitzt&lt;br /&gt;
die arme Sau, die warme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Eis in Sicht, der Tag noch lang,&lt;br /&gt;
Haftungsklauseln drohen bang&lt;br /&gt;
dem heißen Kopf, dem armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So helft mir doch aus dieser Not&lt;br /&gt;
und schlagt den Arbeitgeber tot!&lt;br /&gt;
Verschmachten lässt der Schuft mich hier&lt;br /&gt;
- und es ist grade mal halb vier.</description>
    <dc:creator>Wanderluder</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dichterland.twoday.net/topics/sinnlos&quot;&gt;sinnlos&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Wanderluder</dc:rights>
    <dc:date>2005-06-28T14:14:33Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dichterland.twoday.net/stories/771977/">
    <title>Mutter unser</title>
    <link>http://dichterland.twoday.net/stories/771977/</link>
    <description>Zu diesem Gedicht gab es schon kontroverse Diskussionen. Aus diesem Grund &lt;br /&gt;
interessiert es mich sehr, wie Ihr es empfindet. Es ist &quot;intuitiv&quot; geschrieben&lt;br /&gt;
und vielleicht muss man es eher durchLESEN, als DURCHlesen :-) Es führt weg&lt;br /&gt;
von der rationalen Denke und wendet mit seinen Bildern ausschließlich an das&lt;br /&gt;
Gefühl. Es ist ein wenig provokant, richtet sich aber nicht an spezielle Personen.&lt;br /&gt;
Dies nur vorweg:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mutter unser &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mutter unser &lt;br /&gt;
die du bist in der Zeit &lt;br /&gt;
man hört die Nadeln fallen &lt;br /&gt;
hinter dem Rauschen &lt;br /&gt;
der verbrauchten Stunden. &lt;br /&gt;
Sie fallen wie Steine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigene Brust entfernter &lt;br /&gt;
als meine ausgestreckte Hand &lt;br /&gt;
wer wird noch sagen können &lt;br /&gt;
wem sie gehörte &lt;br /&gt;
wenn auch sie fällt &lt;br /&gt;
als gelte es, die Erde zu spalten? &lt;br /&gt;
Ich werde den Tee wie immer trinken &lt;br /&gt;
und keine Schlucke üben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mund voll Seife ist besser &lt;br /&gt;
als einer voll Dreck. &lt;br /&gt;
Wer sauber ist, hat Recht. &lt;br /&gt;
Und Dreck ist schließlich anderswo &lt;br /&gt;
als Tanten und Väter und Arbeitszeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nadeln fallen wie Steine &lt;br /&gt;
herab auf die lachende Menge &lt;br /&gt;
als hätte jeder &lt;br /&gt;
kurz vor dem Aufprall &lt;br /&gt;
noch einen Witz zum Besten gegeben. &lt;br /&gt;
Sie fallen in bestellter Menge &lt;br /&gt;
herab auf wartende Schädel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mutter unser &lt;br /&gt;
dein ist die Schwäche &lt;br /&gt;
und die Ohnmacht &lt;br /&gt;
und die Dämlichkeit &lt;br /&gt;
in Endlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amen</description>
    <dc:creator>Eskorte fragile</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dichterland.twoday.net/topics/makaberes&quot;&gt;makaberes&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Eskorte fragile</dc:rights>
    <dc:date>2005-06-17T08:00:22Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dichterland.twoday.net/stories/756274/">
    <title>Der Mettkönig</title>
    <link>http://dichterland.twoday.net/stories/756274/</link>
    <description>&lt;i&gt;Es handelt sich hier, man möge mir vergeben, wieder um ein recyceltes Werk aus der Frühzeit meines Bloggerdaseins. Ich finde es aber nach wie vor nicht ununterhaltsam, wenn auch ein wenig fleischlastig.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Mettkönig&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?&lt;br /&gt;
Es ist der Metzger mit einem Rind;&lt;br /&gt;
er hält ein Schnitzel wohl in dem Arm,&lt;br /&gt;
und stopft die Würste in den Darm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ochs, was birgst du so bang dein Gesicht? &lt;br /&gt;
Siehst Metzger, du den Mettkönig nicht?&lt;br /&gt;
Den Mettkönig mit seinem zwiebligen Fell? &lt;br /&gt;
Mein Ochs, es ist der Metzgergesell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du liebes Rind, komm, geh mit mir!&lt;br /&gt;
Gar schöne Tiere töt ich mit dir;&lt;br /&gt;
Manch leckrer Braten wartet auf dich,&lt;br /&gt;
meine Mutter macht tollen Bienenstich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Metzger, mein Metzger, und hörest du nicht,&lt;br /&gt;
Was Mettkönig mir leise verspricht? -&lt;br /&gt;
Sei ruhig, bleibe ruhig mein Rind;&lt;br /&gt;
In dürren Rippchen säuselt der Wind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst, feins Öchslein, du mit mir gehen?&lt;br /&gt;
Meine Töchter sollen dich mästen schön;&lt;br /&gt;
Meine Töchter schlachten dich wie ein Schwein&lt;br /&gt;
Und würzen und pökeln und spicken dich fein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Metzger, mein Metzger, und siehst du nicht dort&lt;br /&gt;
Mettkönigs Töchter gleich vor dem Abort?&lt;br /&gt;
Mein Ochs, mein Ochs, ich seh es genau:&lt;br /&gt;
Es scheinen die alten Koteletts so grau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich liebe dich, mich reizt deine speckige Falt;&lt;br /&gt;
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.&lt;br /&gt;
Mein Metzger, mein Metzger, jetzt sticht er mich an!&lt;br /&gt;
Mettkönig hat mir ein Leids getan! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Metzger grausets, er reitet geschwind,&lt;br /&gt;
er zerrt an den Hörnern das ächzende Rind,&lt;br /&gt;
erreicht den Schlachthof mit Mühe und Not;&lt;br /&gt;
Schießt den Bolzen ins Hirn  das Rind war tot.</description>
    <dc:creator>Blasebalg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dichterland.twoday.net/topics/makaberes&quot;&gt;makaberes&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Blasebalg</dc:rights>
    <dc:date>2005-06-11T13:41:26Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dichterland.twoday.net/stories/744979/">
    <title>Der Abstieg</title>
    <link>http://dichterland.twoday.net/stories/744979/</link>
    <description>&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;Ein Fußballepos in 40 Zeilen&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
da steht er nun, gequält, gepeinigt&lt;br /&gt;
zu seinem glück hier und auch heute&lt;br /&gt;
es hätte ihn die wilde meute&lt;br /&gt;
vor tausend jahren wohl gesteinigt&lt;br /&gt;
er wünschte sich, das ganze wäre&lt;br /&gt;
gar sehr zum wohle seiner ehre&lt;br /&gt;
nach möglichkeit schon lang bereinigt&lt;br /&gt;
doch angesichts der niederlage&lt;br /&gt;
hat man sich auch in dieser frage&lt;br /&gt;
im kollektiv auf hass geeinigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kein anschlusstor beim null zu sieben&lt;br /&gt;
und das schon in der ersten hälfte&lt;br /&gt;
es folgte kurz darauf das zwölfte&lt;br /&gt;
auch dabei ist es nicht geblieben&lt;br /&gt;
ein spiel mit basketball-ergebnis&lt;br /&gt;
ist für die fans ein schockerlebnis&lt;br /&gt;
der titel somit abgeschrieben&lt;br /&gt;
so wie der platz in dieser klasse&lt;br /&gt;
der arme wird nun wohl zur kasse&lt;br /&gt;
gebeten  und dann auch vertrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und in ihm drin, da weiß er sicher&lt;br /&gt;
jetzt kann es kaum noch schlimmer werden&lt;br /&gt;
natürlich hört er die beschwerden&lt;br /&gt;
natürlich hört er das gekicher&lt;br /&gt;
natürlich auch die bösen worte&lt;br /&gt;
er wünscht sich polizeieskorte&lt;br /&gt;
doch mütter- oder väterlicher&lt;br /&gt;
ein zuspruch, gleich aus welcher richtung&lt;br /&gt;
solange er doch zur vernichtung&lt;br /&gt;
des hasses hülf, wär wesentlicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sie schimpfen fetzenschädel, armloch!&lt;br /&gt;
bemühen in der wahl der worte&lt;br /&gt;
auch anatomisch tiefre orte&lt;br /&gt;
so bleibt ihm nun als letztes schlupfloch&lt;br /&gt;
der plan, den er schon lang gesponnen&lt;br /&gt;
er hatte sich dazu entsonnen&lt;br /&gt;
zu packen, fliehen  schon am mittwoch&lt;br /&gt;
sitzt er im flieger nach guinea&lt;br /&gt;
versucht sich dort als kerzendreher&lt;br /&gt;
denn trainer werden ist nicht schwer, doch&lt;br /&gt;
</description>
    <dc:creator>HumanaryStew</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dichterland.twoday.net/topics/sinnlos&quot;&gt;sinnlos&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 HumanaryStew</dc:rights>
    <dc:date>2005-06-06T20:51:30Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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